Aktuelles

Klassische Werbung legt in schrumpfendem Werbemarkt 2018 zu

Vom 22.04.2018

Die von der Media.Research.Group in den ersten Monaten diesen Jahres bei den Top750-Werbeauftraggebern im Schweizer Werbemarkt durchgeführte Befragung über deren Werbeinvestitionen im laufenden Jahr zeigt ein Bild mit erstaunlich moderaten Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Eine Veränderung aber ist markant: die zunehmende Schrumpfung des Marktes. Für 2018 ergeben die aggregierten Antworten von fast jedem zweiten Werbeauftraggeber ein Minus von beträchtlichen 6.5 Prozent.

Erstaunlich, wie gut sich die Klassische Werbung in dieser heiklen Phase der Entwicklung des Werbe- und Kommunikationsmarktes gegen ihre Konkurrenz behauptet. Mit einem grossen Plus von 2.6 Prozent baut sie ihre führende Rolle als wichtigster Werbeträger deutlich aus. Noch vor zwei Jahren war ihr Anteil unter die 50%-Marke gefallen. Zuvor gab es eine längere Periode von fünf Jahren, in der die Klassische Werbung durchgehend Werte über der 50%-Marke erreichte.

Dieser Expansionsdrang der Klassischen Werbung führt mit Ausnahme der Sozialen Medien bei allen andern Kommunikationsgattungen zu Verlusten. Die Direktwerbung und das Sponsoring büssen je 1.4 Prozent ein. Die Verluste der Messen (-0.4 Prozent), der Below the Line-Massnahmen (-0.3 Prozent) sowie der PR (-0.1 Prozent) halten sich demgegenüber in Grenzen.

Werbemarkt-Studie 2018 erfolgreich gestartet

Vom 23.01.2018

Befragt werden die Top750-Werbeauftraggeber über ihr Kommunikations-verhalten sowie ihre Zufriedenheit mit ihrer Werbe- und Mediaagentur. Zu beurteilen gilt es auch die wichtigsten Medienunternehmen (Anbieter und Vermarkter; Print und elektronische) Die Befragten legen zudem offen, welche Media-Forschungen sie nutzen und wie sehr sie mit ihnen zufrieden sind.

Angestrebt wird, dass die Hälfte aller Befragten an der Studie teilnimmt. Dieses ehrgeizige Ziel kann nur durch hartnäckiges Nachfassen erreicht werden. Nach einer Woche sind wir auf Kurs.

Goldbach Interactive auch 2017 grösste Schweizer Werbeagentur

Vom 22.12.2017

Das MRG-Ranking basiert auf den Angaben der Top750-Werbeauftraggeber über ihre Werbeinvestitionen im laufenden Jahr sowie den Informationen über die Beziehungen der Werbeauftraggeber zu ihren Werbeagenturen. 2017 wurden insgesamt 1 340 Beziehungen zwischen Werbeauftraggeber und Werbeagentur analysiert.

 

Die Mediaschneider-Gruppe auch 2017 grösste Schweizer Mediaagentur-Gruppe

Vom

Vor einem Jahr hat die Mediaschneider-Gruppe erstmals die Spitzenposition als grösste Mediaagentur-Gruppe erklommen. Sie löste die GroupM ab, die seit vielen Jahren diese Position inne hatte. 2017 vermochte die Mediaschneider Gruppe ihren Vorjahres-Erfolg zu wiederholen. Dies trotz eines leichten Rückgangs ihres Marktenteil um 0.3 auf 19.7 Prozent. Auf den zweiten Platz vorgerückt ist die Omnicom Media. Die GroupM muss mit dem dritten Platz vorlieb nehmen.

Die Mediaforschungen im Urteil der Auftraggeber und Agenturen

Vom 28.09.2017

MACH Basic ist die am stärksten genutzte Mediaforschung

Zwei von drei Auftraggebern (63.6%) nutzen die MACH Basic für ihre Kommunikationsarbeit, davon 11% sehr häufig. Bei den Agenturen wird die MACH Basic von 9 von 10 (90.6%) genutzt, 28.1% tun dies sehr häufig.

MACH Consumer ist die am besten beurteilte Mediaforschung

Eine von fünf Agenturen (20.8%) beurteilen die MACH Consumer sehr gut sowie zwei von drei (66.7%) als gut. Bei den Auftraggebern erhalten die MACH Consumer und die MACH Basic am häufigsten die Note sehr gut (von 18.5%). Die MACH Basic bekommt darüber hinaus von 51% aller Auftraggeber die Note gut, die MACH Consumer dagegen nur von 36%.

Google, Mediaschneider und Facebook mit grösster digitaler Kompetenz

Vom 07.09.2017

Die Media.Research.Group hat in ihrer 2017er Werbemarkt-Studie bei den verschiedenen Awards zu den bestehenden Kriterien das Kriterium «digitale Kompetenz» neu hinzugefügt. Ursprünglich war lediglich vorgesehen, die digitale Kompetenz als achtes Kriterium bei der Ermittlung der besten Mediaagentur in die Befragung aufzunehmen. Dann kam die Idee ins Spiel, dieses Kriterium auch bei der Beurteilung der Werbeagenturen und der Medienunternehmen einzusetzen, da digitale Kompetenz heute ja nicht nur bei den Mediaagenturen, sondern auch bei den andern Playern im Media- und Werbemarkt von grosser Bedeutung ist.

Die Fragestellung war bei den drei Awards identisch und sehr einfach («und wie beurteilen Sie deren digitale Kompetenz?») Die urteilende Person war bei allen drei Fragen die gleiche. Und, ebenso wichtig, alle waren Werbeauftraggeber. So können denn die Resultate dieser drei Fragen gut miteinander verglichen werden.

Insgesamt sind es an die 100 Player im Media- und Werbemarkt, die auf diese Art bezüglich des Themas «digitale Kompetenz» miteinander verglichen werden können: 23 Media- und 25 Werbeagenturen sowie 46 Medienunternehmen.

10 Player wurden mit einer Note von 8.5 bis 9.0 beurteilt, weitere 17 mit einer Note von 8.0 bis 8.5. Unter den ersten 10 figurieren 6 elektronische Internet und Social Media Konzerne, allen voran Google mit einer Note von 8.98. Auf Platz 3 folgt mit Facebook gleich der nächste Social Media Konzern. Dazwischen, auf Platz 2, finden wir die beste Schweizer Mediaagentur: Mediaschneider. Ihre Note beträgt 8.83. Neben Mediaschneider vermochten sich zwei weitere Mediaagenturen in den Top10 zu platzieren. Desgleichen die beste Werbeagentur: The House.

Dahinter, bei den Playern mit einer Note von 8.0 bis 8.5 folgen je 7 Media- und Werbeagenturen sowie nochmals 3 elektronische Medienunternehmen.

Etwas weiter hinten, auf Platz 33, treffen wir mit einer Note von 7.79 auf das erste traditionelle Schweizer Medienunternehmen, die Goldbach Media, notabene Sieger des Medien Awards in der Kategorie Medienvermarkter. Noch etwas weiter hinten, auf Platz 37, figuriert mit einer Note von 7.69 das erste Printmedienunternehmen, Tamedia Advertising Zeitungen, der Sieger des Medien Awards in der Kategorie Medienanbieter.

Die digitale Kompetenz der Agenturen und Medienunternehmen

Jung von Matt 2017 zum dritten Mal in Folge beste Werbeagentur

Vom 04.09.2017

Jung von Matt erzielt mit 7.93 die beste Gesamtnote aller 25 abgefragten Werbeagenturen.

Im letzten Jahr konnte Jung von Matt seine Führungsposition gegenüber seinen direkten Konkurrenten ausbauen. Sie legte notenmässig zu, die beiden hinter ihr klassierten Agenturen mussten Einbussen in Kauf nehmen. Dieses Jahr ist es gerade umgekehrt. Jung von Matt hat geringfügig verloren (-0.01 Notenpunkte), während die beiden Verfolger, Wirz und Serviceplan, 0.13 bzw. 0.15 Notenpunkte zugelegt haben.

Der Medien Award lotet die neue Medien- und Werbelandschaft aus

Vom 20.07.2017

Der Medien Award hat einen neuen König. Bei den Medienanbietern hat Tamedia Advertising Zeitungen (neue Markteinheit gebildet aus Tagesanzeiger, 20 Minuten, Sonntagszeitung u.a) äussert knapp vor Google gewonnen. Bei den Medienvermarktern verteidigt Goldbach Media den Titel. Erster Verfolger ist Admeira Publishing (ebenfalls neue Markteinheit gebildet aus Ringier Blickgruppe und Zeitschriften sowie Axel Springer Zeitschriften u.a.).

 

 

Goldbach Interactive ist 2016 die grösste Schweizer Werbeagentur

Vom 23.12.2016

Die Media.Research.Group ist bestrebt, bei all ihren Rankings immer den Gesamtmarkt abzubilden. So umfasst dieses Ranking alle Werbeagenturen, die mindestens einen der Top750 Werbeauftraggeber zu ihren Kunden zählen. Und dies sind 2016 immerhin 156 Werbeagenturen.

Die Zahl der analysierten Beziehungen hat deutlich zugenommen. Waren es 2011 erst 470, so sind es 2016 mit 1 360 dreimal so viele. Gleichzeitig ist die Zahl der Auftraggeber, die mit keiner Werbeagentur arbeiten, stark zurückgegangen. Lagen 2011 noch von 286 Auftraggebern keine Informationen über ihre Beziehung zu Werbeagenturen vor, so sind es 2016 nur noch 192.

Die Mediaschneider-Gruppe erstmals die grösste Schweizer Mediaagentur-Gruppe

Vom

Seit dieses Ranking anhand der betreuten Mediabudgets die Agenturgrösse der Mediaagentur-Gruppen ermittelt, war die GroupM immer die grösste. Nun kommt es zu einer Wachablösung: 2016 hat die Mediaschneider-Gruppe die Spitzenposition übernommen. Sie vermochte ihren Marktanteil gegenüber dem Vorjahr um 1.7 auf 20 Prozent zu erhöhen. Die GroupM ist um 2.7 auf 19.4 Prozent zurückgefallen.